Trauerverse

“Sterben ist nur Umziehen in ein schöneres Haus”
Elisabeth Kübler-Ross

"Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume,
ich leb' in euch
und geh' durch eure Träume."
(Michelangelo)

Manchmal wollt ich fast verzagen und ich glaubt ich trüg es nie. Und dann hab ich’s doch getragen. Frag mich nur nicht, wie.“

(Heinrich Heine)

"Leuchtende Tage:
Nicht weinen,
dass sie vorüber.
Lächeln,
dass sie gewesen."

(Konfuzius, evtl. auch Tagore)

Als die Schritte kleiner wurden, die Wege dieser Welt zu groß, zu fremd, zu steinig, da schenkte Gott ihr Flügel und ließ sie fliegen in seine Ewigkeit.

      Unbekannter Verfasser

„Viele Menschen treten in Dein Leben - doch nur wenige hinterlassen Spuren in Deinem Herzen.

Unbekannter Verfasser

Ein Blick von Dir, und unsere Herzen jauchzten
Ein Lachen von Dir, und unsere Herzen gingen auf
Eine Umarmung von Dir, und unsere Herzen flogen Dir zu
Jetzt bist Du nicht mehr da und unsere Herzen weinen.

Unbekannter Verfasser

Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Unbekannter Verfasser

 “Die Erinnerung ist ein Fenster
durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.”

Unbekannter Verfasser

Ganz still uns leise ohne ein Wort, ginst Du von Deinen Lieben fort.

Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen.

Es ist sehr schwer, es zu verstehen, daß wir uns nicht mehr wiedersehen.

Unbekannter Verfasser

Der Tod bedeutet nichts - er zählt nicht.
Ich bin nur nach nebenan gegangen - nichts ist geschehen.
Alles bleibt genau wie es war.
Ich warte nur auf Euch,
gleich um die Ecke, für eine kleine Weile.

Unbekannter Verfasser

„Es gibt im Leben für alles eine Zeit, eine Zeit der Freude, der Stille, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.“

König Salomo, ca. 1000 v. Chr

...und war ich nur ein Blatt im Wind der Ewigkeit, man hat mich doch geliebt.

Gekämpft, gehofft und doch verloren.

Auch wenn ich nicht mehr bei dir bin; du hast deinen Glauben, der dir hilft, deine Hoffnung die dir Mut gibt und deine Liebe, die mir nicht mehr gehört.

(unbekannter Verfasser)

Warum?

Die Schritte

Klein ist, mein Kind, dein erster Schritt,
Klein wird dein letzter sein.
Den ersten gehen Vater und Mutter mit,
Den letzten gehst du allein.

Seis um ein Jahr, dann gehst du, Kind,
Viel Schritte unbewacht,
Wer weiß, was das dann für Schritte sind
Im Licht und in der Nacht?

Geh kühnen Schritt, tu tapfren Tritt,
Groß ist die Welt und dein.
Wir werden, mein Kind, nach dem letzten Schritt
Wieder beisammen sein.

(Albrecht Goes)

“Verloren haben wir nur die,

an die wir uns nicht mehr erinnern. 

Die wir im Herzen tragen, 

leben in uns weiter.”

Unbekannter Verfasser

"Ich bin nicht weit, nur auf der anderen Seite des Weges.” (Augustinus)

Schließe mir die Augen beide

mit den lieben Händen zu!

Geht doch alles was ich leide,

unter deiner Hand zur Ruh.

Theodor Storm

Das Licht der Liebe löscht der Tod nicht aus.

Marlene Hörmann

Überall sind Spuren deines Lebens;

Gedanken, Augenblicke und Gefühle.

Sie werden uns immer an dich erinnern.

 

Unbekannter Verfasser

Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus.

Aus “Mondnacht” von

Joseph von Eichendorff

Es riß der Wind vom Baum ein Blatt,

von vielen Tausend eines.

Wer merkt, was er genommen hat;

denn eines heißt doch keines.

Ein kleiner, winzger Zweig allein,

an dem das Blatt gehangen,

wird’s fühlen - todestraurig sein,

denn eines war ihm alles.

Ein kleiner, enger Kreis allein

wird um den Einen kleiner

und wird zu Tode traurig sein,

denn alles war ihm Einer.

Unbekannter Verfasser

Wenn wir dir auch die Ruhe gönnen,

so ist doch so voller Trauer unser Herz.

Dich leiden sehen und nicht helfen können,

war unser allergrößter Schmerz.

Unbekannter Verfasser

Für Papa

Vor 8 Tagen bist du von mir gegangen,
kann es noch immer nicht fassen,
warum hast du mich verlassen??

Warum musstest du so früh gehen,
konnte dich nicht einmal wiedersehen?
Sprachen noch am Telefon,
nur ein paar Stunden zuvor
und jetzt soll ich begreifen,
dass ich dich für immer verlor?

Dein Humor, dein Lachen,
die Art, etwas zu machen,
deine Wärme und Geborgenheit
bleiben mir erhalten in
EWIGKEIT.

Ich liebe dich und vermisse dich unendlich.

Sabrina,  25.4.2003

Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.

Khalil Gibran

Wir wollen nicht klagen, dass sie gegangen ist, sondern dankbar sein, dass wir sie hatten.

Auf den Tod eines Kindes

 

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,

Ein flüchtger Gast im Erdenland;

Woher? Wohin? Wir wissen nur:

Aus Gottes Hand in Gottes Hand

Ludwig Uhland 1787 - 1862

Was du für uns gewesen,

das wissen wir allein.

Hab’ Dank für deine Liebe,

du wirst uns unvergessen sein.

Weinet nicht, ich habe es überstanden,

bin befreit von meiner Qual,

doch lasst mich in stillen Stunden

bei euch sein so manches Mal.

 

Unbekannter Verfasser

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist meist der Tod die Erlösung.

Norman Christian

Aus der Heimat einst vertrieben,

die du doch so sehr geliebt,

gehst du heim in ew’gen Frieden

wo der Herr dir Ruhe gibt.

Bei jedem Abschied stirbt ein Stück Gegenwart in uns und wird Vergangenheit. Doch unsere Seele weiß, wie man das Glüch bewahrt in der Erinnerung und so ihm die Zukunft gibt, die ohne Ende ist.

Unbekannter Verfasser

DIe Mutter war’s, was braucht’s der Worte mehr.

Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen.

Als die Kraft zu Ende ging, war’s kein Sterben, war’s Erlösung.

Der Herr ist mein Hirte,

mir wird nichts mangeln.

Psalm 23,1

Und am Abend meiner Reise

hält der Ewige die Hände,

und er winkt und lächelt leise,

und die Reise ist zu Ende.

Matthias Claudius

Eine Stimme die vertraut war schweigt.

Ein Mensch der immer da war ist nicht mehr.

Was bleibt sind kostbare Erinnerungen,

die niemand mehr nehmen kann.

Unbekannter Verfasser

Die Schwachen kämpfen nicht.

Die Starken kämpfen vielleicht eine Stunde.

Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre.

Aber die Stärksten kämpfen ein Leben lang.

Diese sind unentbehrlich.          Berthold Brecht

Ich bin nicht von Euch gegangen, ich bin nur unsichtbar.

Ich bin der Herr dein Gott, der deine rechte Hand faßt und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!

Prophet Jesaja, um 730 v. Chr.

Das Sichtbare ist vergangen. Es bleibt nur die Liebe und die Erinnerung.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.

Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen wir nur ganz allein.

Unbekannter Verfasser

Das einzig wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

  (Albert  Schweitzer)

Manchmal ist das Leben schwer,
und dann fühlt man sich sehr leer.
Man denkt einsam zu sein,
obwohl das meistens nicht so ist.
Es ist nur Schein,
eine List.
Was soll man in diesem Fall denken?
Soll man dem Feind Freundschaft schenken?
Gib nicht auf.
Blicke nach vorn.
Die Dinge nehmen ihren Lauf.
Spüre keinen Zorn.
Genieße das Leben
mit all den Beben.
Und dann blicke zurück
auf all die schönen Dinge.
Danach gehe wieder ein Stück.
Und Du siehst, Erinnerungen führen Dich aus der Schlinge

Verfasser nicht bekannt

Vesper

Die Abendglocken klangen

Schon durch das stille Tal,

Da saßen wir zusammen

Da droben wohl hundertmal.

 

Und unten wars so stille

Im Lande weit und breit,

Nur über uns die Linde

Rauscht’ durch die Einsamkeit.

 

Was gehn die Glocken heute,

Als ob ich weinen müßt?

Die Glocken die bedeuten,

Das meine Lieb gestorben ist!

 

Ich wollt ich läg begraben,

und über mir rauschte weit

Die Linde jeden Abend

Von der alten, schönen Zeit.

Joseph von Eichendorf

Der Weg wird von Gott bestimmt, und dies ist ein Schritt auf der Straße nach Hause.

Was Gott tut das ist wohlgetan.

Euer geliebter Mensch - er ist nicht von euch gegangen, er ist nur vor euch gegangen.

Nun ist es Abend, nun ist es genug.

Nun birg mich, Herr, in deine Hände.

Es war oft schwer als ich mich trug,

nun trägst du mich in Liebe ohne Ende.

Mir wars, ich hört es an der Türe pochen,

Und fuhr empor, als wärst du wieder da

Und sprächest wieder wie so oft gesprochen,

Mit Schmeichelton: Darf ich hinein, Papa?

 

Und da ich abends ging im steilen Strand,

Fühlt ich dein Händchen warm in meiner Hand.

 

Und wo die Flut Gestein herangewälzt,

Sagt ich ganz laut: Gib acht, daß du nicht fällst!

Paul Heyse

Du

Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet,

hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt.

Nordisch Nobel, deine sanftmütige Güte,

dein unbändiger Stolz, das Leben ist nicht fair.

 

Ich gehe nicht weg, hab’ meine Frist verlängert,

neue Zeitreise - offene Welt.

Habe dich sicher in meiner Seele,

ich trag’ dich bei mir, bis der Vorhang fällt.

 

Herbert Grönemeyer

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonnhoeffer

Immer in Hoffnung ich schaffs,

bin ich am Ende meiner Kraft.

Darum weinet nicht mehr, ihr Lieben,

wenn ich auch gerne wär geblieben.

Haltet fest zusammen

und reicht euch die Hand,

das ist mein Wunsch

beim letzten Gang.

Unbekannter Verfasser

Gott gab uns unsere Mutter

als großes, reiches Glück,

und heute legen wir sie still

in seine Hand zurück.

Du bist da

 

Wir sehen dich nicht.

Dein Körper wurde mit Erde bedeckt.

 

Wir hören Dich nicht.

Deine Stimme rückt ferner von Tag zu Tag.

 

Unsere Hände

fassen nach Dir und greifen ins Leere.

 

Und doch bist du da -

in uns.

(Verfasser unbekannt)

So laßt mich gehn, ich möchte nun nach Hause,
laßt wandern mich der ewgen Heimat zu.
Ich war so krank und habe viel erduldet,
drum weinet nicht und gönnt mir meine Ruh`.

Unbekannter Verfasser

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,

und seine Last fallen lassen dürfen,

die man sehr lange getragen hat,

das kann Erlösung sein.

Hermann Hesse

Der Weg ist nun zu Ende

und leise kommt die Nacht.

Wir danken dir für alles,

was du für uns gemacht.

Unbekannter Verfasser

Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen nie verloren.

Du hast gelebt, du hast geschafft,

gar oftmals über deine Kraft.

Du warst im Leben so bescheiden

und mußtest trotzdem so viel leiden.

Nun ruhe sanft, du gutes Herz,

die Zeit wird lindern unseren Schmerz.

Unbekannter Verfasser

Schlicht und einfach war dein Leben,

treu und fleißig deine Hand.

So vieles hast du uns gegeben,

nun ruhe sanft und habe Dank

Alles im Leben hat seine Zeit.

Es gibt eine Zeit der Stille,

eine Zeit des Schmerzens und der Trauer,

aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Unbekannter Verfasser

Irgendwann bleibt nichts von dir

auf Erden als die Erinnerung

an deine Augen, dein Lachen und deine Hände

in den Augen der Menschen, die dich liebten.

Unser Leben ist reicher, weil wir dich geliebt haben.

Warte auf uns auf der anderen Seite.

Wo immer du auch hingehst,

werden wir dich auf deinen Wegen begleiten.

Unbekannter Verfasser

Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust,

wird es Dir sein als lachen alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.

A. de Saint-Exuepry

Haltet mich nicht auf,

denn der Herr hat Gnade

zu meiner Reise gegeben.

Lasst mich, dass ich

zu meinem Herrn ziehe.

1.Mose 24, Vers 56

Der Tod ist das Tor zum Licht

am Ende eines mühsam

gewordenen Lebens.

Franz von Assisi

Was du im Leben uns gegeben,

dafür ist jeder Dank zu klein.

Du hast gesorgt für deine Lieben,

von früh bis spät: tagaus, tagein.

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen,

du wolltest doch so gern noch bei uns sein,

schwer ist es diesen Schmerz zu tragen

denn ohne dich wird vieles anders sein.

Unbekannter Verfasser

Wenn in der Nacht die Rosen weinen
und mein Herz vor Kummer bricht
mochte ich Dir noch einmal erscheinen
und Dir sagen

" Ich liebe Dich "

Karin Lehmann im November 2003


Für mein Vati...

Du warst voller Hoffnung und Geduld,

Dein Herz war stark und doch zu schwach

und Menschen die Dich lieben...haben bei Dir gewacht.

Leider hat sich nicht erholt...was uns wichtig und teuer war.

Aber wir bleiben bei Dir

..........immer ganz nah.

Karin W. 11.09.2003

Du hast ihn uns geliegen,

o Herr, und er war unser Glück.

Du hast ihn zurückgefordert,

und wir geben ihn dir ohne Murren,

aber unser Herz ist voll Wehmut.

Kirchenvater Hieronymus

Es sind die Starken im Leben,

die unter Tränen lachen,

ihr eigenes Leid verbergen

und andere glücklich machen.

Unbekannter Verfasser

Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.

Freut euch mit mir,

dass ich den Frieden habe,

trauert und schaut auf mein

erfülltes Leben zurück.

Erlöst.

Nun bist du angekommen.

Nun weißt Du...

Nun weißt du mehr als wir.

Im Leben hart geprüft.

Im Tode sanft umfangen.

Herr, gib ihr deinen Frieden.

Denn es geschehen Dinge,

die wir nicht begreifen können.

Wir stehen machtlos und stumm daneben.

Wir sehen den Tod -

und wir glauben an das ewige Leben.

Dietrich Bonhoeffer

Glücklich sind wir zwei gegangen,

immer gleichen Schritts,

was vom Schicksal du empfangen,

ich empfing es mit.

Ach, das war ein sich’res Wandern,

auch wenn der Sturm getobt,

einer war die Kraft des andern,

einer des anderen Trost.

Und nun kann ich es nicht verstehen

und mir wird so bang,

jeder muß alleine gehen

seinen schwersten Gang.

 

Unbekannter Verfasser

Alles ändert sich mit dem,

der neben einem ist

oder neben einem fehlt.

Wir sind so weit gegangen durch Glück und auch durch Leid,

was wir auch angefangen, wir waren stets zu zweit;

Nun hst du mich verlassen, bist mir unendlich fern,

es führen keine Straßen zu deinem weiten Stern.

Unbekannter Verfasser

Ein jegliches hat seine Zeit,

und alles Vorhaben unter dem

Himmel hat seine Stunde.

Gekämpft habe ich allein,

gehofft haben wir Beide,

verloren haben wir alle.

Stets bescheiden, allen helfend,

so hat jeder Dich gekannt.

Ruhe sei Dir nun gegeben,

hab für alles tausend Dank.

Du hast ein gutes Herz besessen,

nun ruht es still, doch unvergessen.

Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen,

ist voller Trauer unser Herz,

Dich leiden sehen und nicht helfen können,

war für uns der größte Schmerz.

Unbekannter Verfasser

Für Flo

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,

von vielen Blättern eins,

das eine Blatt man merkt es kaum,

denn eines ist ja keins,

doch dieses eine Blatt allein,

war Teil unseres Lebens,

drum wird auch dieses Blatt allein,

uns immer wieder fehlen.

Unbekannter Verfasser

Menschen, die wir lieben,

bleiben für immer,

denn sie sind in

unseren Herzen.

Nichts ist mehr so wie es einmal war.

Es gab Tage, die uns endlos erschienen -

und es gab Tage, die schnell vergingen.

Doch es gab keinen Tag ohne Gedanken an Dich.

Es gibt eine Brücke zwischen den Lebenden und den Toten:

Es ist die Liebe!

Vor einem Jahr bist du gegangen,

auf eine Reise ohne Wiederkehr.

Ein tiefer Schmerz hält uns gefangen,

wir vermissen dich so sehr.

Wir warten auf dich noch so oft

und haben immer noch gehofft,

die Tür geht auf und du kommst herein

und alles wird wie vorher sein

Unbekannter Verfasser

Wenn ich

im Glanz der Sonne dein Lächeln nicht sehe

 

Wenn ich

im Gesang der Vögel deine Stimme nicht höre

 

Wenn ich

im fallenden Regen deine Tränen nicht sehe

 

Wenn ich

in fremden Gesichtern deines nicht suche

 

Dann

erst dann bist du wirklich gestorben

 

Unbekannter Verfasser

Erinnerung ist das Einzige, das uns bleibt

und sie geht nie verloren

 

  Tränen

 

 

  Tränen sie sickern in die Erde deines Grabes

  mit ihnen wird der Schmerz und die Last wieder ausgeweint,

  alles was sich in 3 Jahren angesammelt hat drängt sich einfach wieder hoch

  das unfassbare Trauergefühl, aber du wirst weiterleben,

  weiterleben in unseren Herzen.

 

 

  von Steffi B., 1.9.2004

 

   Tod der Mutter

   1. Jahresgedächnis

 

   “Wenn ich für jeden Gedanken an

   Dich eine Blume pflanzen würde,

   wäre mein Garten das reinste

             Blütenmeer.”

 

Ich wär so gern bei Euch geblieben

denn ihr ward mein ganzes Glück.

Nun haltet immer treu zusammen,

denn ich kehr niemals zurück.

Unbekannter Verfasser

Meist belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge.

Hinter den Tränen von Kummer

versteckt sich das Lächeln

von Erinnerung.

Für Ines

 

Nun durfte Ines gehn

dem Lichte zu,

Gott hat Ihr seine Hand gegeben

und die Engel schauten demütig zu.

Verbeugten sich vor diesem Wesen

der immer lieb und gut stets war,

nun lasst Ines freudig gehen,

sie ist Zuhause angekommen

wo kein Schmerz kein Pein mehr ist.

Lasset uns nun danach streben das

unsere Ines glücklich ist..

 

Sigrid Maarfeld

 

 Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.

 Unbekannter Verfasser

Es gibt nichts, was die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann.
Je schöner und voller die Erinnerung, desto härter die Trennung, aber die
Dankbarkeit schenkt in der Trauer eine stille Freude.Man trägt das
vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.
(Bonhoeffer)

Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds.
Der Zurückbleibende leidet.
(Henry Wadsworth Longfellow)

 

 

   An unseren lieben Opa

 

   "Ich hab dich lieb bis zum Mond",

   sagte der kleine Hase

   und machte die Augen zu.

   "Oh,das ist weit",sagte der große Hase,

   "das ist sehr, sehr weit."

   Der große Hase legte den kleinen Hasen

   in sein Blätterbett.

   Er beugte sich über ihn und gab ihm einen

   Gutenachtkuss.

 

Autoren: Sam McBratney/Anita Jeram

   Für meine liebe Mama

   Viel zu kurz war die Zeit mit dir.

   Ich schaue nicht vorwärts, nur zurück

   die Erinnerungen an dich sind jetzt mein Glück.

   Ich habe Angst, dass ich ohne deine Liebe erfrier.

   Mama, du fehlst mir so sehr!

   Ich fühle mich so verzweifelt und leer.

   Katja

   Dein  Kleines

Unbekannter Verfasser

Du warst so gut im Leben,

du wirst so sehr vermißt,

so werden wir, die leben,

auch dein vergessen nicht.

Was heißt Sterben?

Ich stehe an einem Ufer.
Eine Brigg segelt in der Morgenbrise und steuert aufs offene Meer.
Sie ist ein herrlicher Anblick und ich stehe da und sehe ihr nach,
bis sie zuletzt am Horizont verschwindet und jemand neben mir sagt:
"Jetzt ist sie nicht mehr da."

Nicht da! Wo dann? Nicht "da" für meine Augen, das ist alles...

Die Ferne und das Nicht-da-sein sind auf meiner, nicht auf ihrer Seite;
und gerade in dem Moment, da hier, neben mir, einer sagt: "Jetzt ist
sie nicht mehr da", gibt's andere, die sie kommen sehen und andere
Stimmen rufen freudig aus: "Da, da ist sie."

Und das heißt Sterben.

Unbekannter Verfasser

Still wird's! Und als den tiefen Frieden
ein leises Wehen jetzt durchzog,
da mocht' es sein, daß abgeschieden
die Erdenseele aufwärts flog.

              Theodor Fontane

Lieber Vati

 

nun bist du erlöst von Deinen Leiden,

hast kaum gelebt, warst zu bescheiden.

 

Wir wünschen dir von ganzen Herzen,

ein Leben nach dem TOD, ohne Schmerzen.

 

Jetzt bist du frei und schaust zu uns nieder,

VATI, wir vermissen dich wieder und wieder.

 

Eines Tages werden wir uns wiedersehen

und bis dahin müssen wir unseren Weg ohne Dich gehen.

 

Doch die Erinnerung an dich in unserem Herzen,

heilt des Abschieds Wunden und Schmerzen.

 

Deine Töchter

Claudia, Andrea und Mandy

Im Juli 2005

Von dem Menschen,

den wir lieben, wird immer etwas

in unseren Herzen bleiben;

etwas von seinen Träumen,

etwas von seiner Hoffnung,

etwas von seinem Leben,

alles von seiner Liebe.

Unbekannter Verfasser

Trauer

 

Geh´ noch nicht fort von uns.

Nur eine Mittagssonne lang hast du in

unserer Dämmerung verweilt und deine

Jugend hat uns Träume geschenkt.......

 

Lass` es noch nicht zu, dass unsere

Augen nach deinem Anblick hungern.

Lass` nicht zu, dass die Wellen des

Meeres uns auseinander reißen und die

Jahre, die du in unserer Mitte verbracht

hast, zur Erinnerung werden........

 

Sprachlos war unsere Liebe und hinter

Schleier verborgen. Doch jetzt ruft sie

laut aus nach dir und steht

dir unverblümt gegenüber.

SO WAR ES SCHON IMMER, DASS DIE LIEBE IHRE

EIGENE TIEFE NICHT KENNT -  BIS ZUR STUNDE

DES ABSCHIEDS.

 

(Khalil Gibran)

Rudern zwei Liebende ein Boot,

der eine kundig der Sterne,

der andere kundig der Stürme.

Wird der eine führ’n durch die Sterne

und wird der andere

führ’n durch die Stürme.

Und am Ende, ganz am Ende,

wird das Meer in der Erinnerung

ein schönes, klares Blau sein.

R. Kunze

Du bist nicht mehr da

wo du warst,

aber du bist überall

wo wir sind.

zu früh bist du gegangen,

umsonst war unser fleh’n,

leb wohl in Gottes Frieden,

bis wir uns wiederseh’n.

 

Unbekannter Verfasser

Keiner wird gefragt

wann es ihm recht ist

Abschied zu nehmen

von Menschen

Gewohnheiten

sich selbst

 

irgendwann

plötzlich

heißt es

damit umgehen

ihn aushalten

annehmen

diesen Abschied

diesen Schmerz des Sterbens

 

dieses Zusammenbrechen

um neu aufzubrechen

                         

 (Margot Bickel)

Trauer um Flo ...

 

“Die Gründe des Herzens sind die,

die der Verstand nicht kennt.”

Ich wünscht ich wär ein Engel,

ein Engel mit wunderschönen Flügeln.

Hoch hinaus würde ich fliegen,

um das wunderbar Schöne dieser Erde zu betrachten.

Um den Schmerz hier zu entfliehen.

Doch auch wenn jeder Mensch ein Engel auf seine Art und Weise ist,

wäre ich ein trauriger Engel.

Ein Engel dem die Flügel gebrochen wurden,

der nicht die Chance hat hoch hinaus fliegen zu können,

um das Schöne zu betrachen, sich zu erfreuen.

Doch dabei vergessen wir manchmal,

daß es das Schöne auch hier zu sehen gibt.

Leider übersehen wir vor lauter Schmerz,

daß uns Hilfe geboten wird.

Doch die Angst ist zu groß sie dann zu nehmen,

es könnte wieder jemand die Flüger zerbrechen.

Vor lauter Angst sehen wir nicht,

daß es auch Menschen gibt, die unsere Flügel flicken können.

Legt die Angst, niemand würde wollen das wir ohne Schönheit weiter leben.

Unbekannter Verfasser

Losgelassen

 

Ich hab Dich losgelassen,

und möchte Dich gerne fassen,

nach Deiner lieben Hand.

 

Ich hab Dich losgelassen,

und möchte Dich halten fest,

wo immer Du auch gehst.

 

Ich hab Dich losgelassen,

doch träum ich immerzu,

von dem vertrauten Du.

Unbekannter Verfasser


Zum 4. Jahresgedächnis

 

Die Zeit ist schnell vergangen, doch unsere Tränen nicht.

Du bist von uns gegangen, aber aus unseren Herzen nicht.

Was wir mit dir verloren, versteht so mancher nicht.

Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

 

Du fehlst uns sehr!


Trauert, weint und schaut auf mein Leben zurück,

denn was heute ist, werdet ihr erst morgen begreifen.

 

Nur die, die im Leben sind, kennen den Tod,

der sie schmerzt und lähmt.

 

Für die, die von uns gegangen,

erhält der Tod ein neues Gewand,

das wir uns nicht schöner erträumen können.

Unbekannter Verfasser

BIN ICH DIE KERZE,
UM LICHT UND WÄRME
WEITERZUGEBEN?

Das Zündholz sagte zur Kerze:
"Ich habe den Auftrag, Dich anzuzünden!"

"Nein, nein, erschrak die Kerze.
Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt.
Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern."

"Aber willst Du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben,
ohne vorher gelebt zu haben?"

"Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften!"

"Das ist doch das Geheimnis unserer Berufung.
wir sind berufen, Licht zu sein!
Zünde ich Dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens.
Ich bin da, um Feuer zu entfachen.
Du bist eine Kerze.
Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken.
Alles, was Du an Schmerz, Leid und Kraft hingibst,
wird verwandelt in Licht.
Du gehst nicht verloren, wenn Du Dich verzehrst.
Andere werden Dein Licht weitertragen.

Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung:

"ICH BITTE DICH; ZÜNDE MICH AN!"

Unbekannter Verfasser

Eine Seite
in meinem Leben
warst du,
nur eine Seite,
die ich gelesen habe.
Ich wünschte,
du wärst ein ganzes
Buch gewesen
.

Unbekannter Verfasser

Bewahr mir ein Erinnern
wie einen Lebenskuss.
So bleib ich in der Nähe,
auch wenn ich gehen muss.
Erzähl von mir mit Lachen
so waren wir ja einst.
Erzähl die tollsten Sachen,
auch wenn Du nachher weinst.

Unbekannter Verfasser

Ein Mensch
wird nicht sterben,
solange ein anderer
sein Bild
im Herzen trägt.
 
Irmgard Erat
h

Geh nur beruhigt

Geh nur beruhigt,
dort wartet schon der Engel am Tor.

Geh nur beruhigt, die Wege drüben sind leicht zu gehen,
weich ist das Gras unter den Füßen,
und klar ist die Luft wie nirgendwo sonst.

Geh nur beruhigt,
dort wartet schon der Engel am Tor.

Geh nur beruhigt,
drüben ist Liebe und Vergebung der Sünden.
Wunden heilen und Narben verblassen.
Wirf alle Lasten ab, mach dich leicht.

Geh nur beruhigt,
die Tür steht weit offen, du wirst schon erwartet.

Geh nur beruhigt,
sag “Vater ich komme heim!”
Lass los, was du hältst.
Mach dich wehrlos und offen für das Wunder
von Auferstehung und Verwandlung
Streck deine Hände aus.

Sieh!

Dort kommt ER dir entgegen.

(Ute Latendorf)

Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.

Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt,
sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nie eine andere Redeweise,
seid nicht feierlich oder traurig,
lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet lacht und denkt an mich,
ich bin nicht weit weg,
ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

                                (Charles Peguy)

Menschen kommen und gehen wie die Wellen des Meeres.

"Ich kämpfe so lange ich lebe, ich lebe so lange ich kämpfe."

Unbekannter  Verfasser

fuer mein baerli
 
ein jahr ist nun vergangen
dass du bist von mir gegangen
zu lebzeiten ein diamant
so warst du bei allen bekannt
die tränen sind bis heute geblieben
ich kann nicht glauben, dass sie je versiegen
mein herz ist furchtbar schwer
ich vermisse dich so sehr
du wirst immer in meinem herzen sein

               

in liebe deine muschi 27.02.2009

Erinnerung

So denk an mich, wenn ich einst von dir geh,
weit von dir geh in jenes stille Land;
wenn du mich nicht mehr hältst an deiner Hand
und ich mich halb im Gehen noch zu dir dreh.

So denk an mich, wenn du mir deine Pläne für
unsre Zukunft nicht mehr tags erzählst:
Denk nur an mich; ich hoffe, du verstehst,
es ist zu spät für Ratschlag oder Träne.

Doch wenn du mich vergisst für eine Zeit
und dann erst dich erinnerst, traure nicht:
Denn wenn auch nur ein Funken von dem
Licht Erinnerung die Nacht um mich erhellt,
ist's besser, dass Vergessen dich erfreut,
als dass Erinnerung dich trauernd quält.*


 Christina Rossetti ( 1830-1894 )

Der Wind singt in den Bäumen
des Tages Abschiedslied
und lädt uns ein zum Träumen
vom Menschen, der uns lieb.

Sie ist den Weg gegangen,
den jeder von uns geht,
in Hoffnung und in Bangen -
ihr Leben war Gebet.

Tief drücken ihre Spuren
sich in den Sand der Zeit -
sie stellte ihre Uhren
auf Kurs der Ewigkeit.

Ihr gläubig-stilles Lieben
bestand des Daseins-Not,
weil sie sich treu geblieben,
erwuchs aus Steinen --- Brot.


Josefa

Der Mensch ist nicht das Haus,
in dem er wohnt.
Die Seele ist nicht der Körper,
in dem sie wohnt.
Das Haus zerfällt,
der Körper verwelkt-
doch die Seele blüht
zu immer größerer Schönheit auf,
wenn ihr Sinn erkannt wird.
Denn sie ist nicht von dieser Welt
und nicht von dieser Zeit.
Ihre Erbschaft heißt
Unsterblichkeit.

Autor unbekannt.

Für Dich Martina

Abschied:

- von deinem Körper, durch den du bei mir warst
- von deinem Gesicht, das mir so vertraut war
- von deinem Lächeln, das mir so viel Freude schenkte
- von deinem Mund, der mir so viel Gutes zusprach
- von deinen Händen, die mir Halt und Kraft gaben
- von deinen Armen, in denen ich so geborgen war
- von deinem Herzen, das mich mit Liebe umgab.
Abschied- von dir und gemeinsamer Zeit.

Danke dir!

Dein Peter

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Originalfassung des Gedichts Footprints

 © 1964 Margaret Fishback Powers.
Deutsche Fassung des Gedichts Spuren im Sand

 © 1996 Brunnen Verlag, Gießen.


Hallo Papa

Ich war 16, als ich Dich das erste Mal sah,
vorher war kein Vater für mich da.
Du hast uns als Deine Töchter ins Herz geschlossen
und gemeinsam haben wir beschlossen
als glückliche Familie durchs Leben zu gehn,
diese Zeiten waren wunderschön!

Wie überall gab es Höhen und Tiefen,
aber wir hielten zusammen wenn wir einander riefen.
Mit Rat und Tat hast du uns zur Seite gestanden,
dafür will ich mich nochmals bedanken!

1990 wurdest Du das erste Mal zum Opa „gemacht“
Stolz hattest Du Deine Enkelin angelacht.
3 Jahre später kam dein erster Enkelsohn dazu,
nun war es vorbei mit Deiner Ruh!
Du hattest ihn „Freddy Bobic’“ getauft
und fast alles für ihn gekauft.

Später wurde Dir ein Enkel geschenkt,
der den lieben Opa leider kaum kennt.
Die Jahre vergingen, die Kleinen wuchsen heran,
da kam 2006 Enkel Nummer Vier an.
Er liebt seinen Opa so sehr
und auch er vermisst Dich immer mehr!

Im vergangenen Jahr, es war Ostern gewesen,
hast Du mir Deine Diagnose vorgelesen.
Lungenkrebs- der Schock war tief,
als Du nach Hilfe riefst.

Du hast gekämpft Tag für Tag,
auch wenn die erste Behandlung nichts brach.
Ihr habt verdient Eure Kur genossen,
doch Dein Krebs ist weiter vorwärts gekrochen.

Ich hab Dich gesehen im Krankenbett liegen
und konnte meine Tränen nicht besiegen.
Kein Wort konntest Du zu uns sagen,
dabei hatte ich so viele Fragen.

Doch die vielen Maschinen haben mir Angst gemacht-
Was hat der Krebs nur zu Stande gebracht?
Ins Koma hatten sie Dich gebettet
und somit vor den Schmerzen gerettet.
Du kämpfst Dich vorwärts Stunde um Stunde-
uns wurde gesagt es kommt irgendwann die „k.o.-Runde“.
Doch bis dahin kämpfen wir mit Dir Stück für Stück,
auch für uns ist dies ein schwerer Schritt.

 

Heute (14.04.2010) machst Du deine Augen für immer zu,
heute kommst Du zur Ruh!
Wir wissen für Dich ist die Erlösung da,
aber der Schmerz in uns ist noch so nah!

Nun findest Du Ruh vor Schmerz und Pein,
aber Du bist nicht allein!
In unseren Herzen werden wir Dich durchs Leben tragen
Und lieben an allen Tagen!
An allen Tagen werden wir an Dich denken
Und somit unsere Liebe Dir weiter schenken!

Du fehlst mir sooo sehr!!!

Deine Tochter Christine

 

Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten.
Und die Brücke zwischen ihnen
ist die Liebe -
das einzig Bleibende,
der einzige Sinn.

Thornton Wilder

 

Vatis  Geburtstag

Heute ist nun dein Geburtstag da
und ich bin in Gedanken dir so nah!
Lieber würde ich mit Geschenken vor dir stehn,
als dein Grab nur mit Blumen zu versehn.

Mit viel Liebe und Trauer lege ich sie zu dir herab
und viele Tränen kullern auf dein Grab.
Ja- zahlreiche Tränen sind bis jetzt geflossen,
ich frage immer wieder unverdrossen:

Warum nur warum durftest du nicht länger bei uns sein?“
Der Tod ist einfach nur gemein!
Dich hat er erlöst von Qual und Schmerz,
doch uns bricht er fast das Herz.
Du solltest doch lachend in unserer Mitte stehn,
wir wollten dich heute mit Geburtstagsgeschenken übersän.
Stattdessen kann ich dir nur Blumen und Tränen schenken
und mit liebevoller Erinnerung an dich denken!

 

Christine S.

 

Vati

Meine Gedanken sind bei Dir,
meine Tränen steigen auf in mir!
Ich denke an dich und sehe dein Bild,
doch die Umrisse werden blasser und fahl,
dein Verlust ist für mich- eine Qual!
Ich fühl mich in meinem Schmerz allein gelassen,
ich kann deinen Tod noch immer nicht fassen.
Ich muss lernen damit zu Leben,
ich darf die Zukunft nicht aufgeben.
Aber wer kann das schon verstehn-
wir werden uns doch NIEMALS wiedersehn!

 

 

Gedanken zum Tod
von Henry Scott Holland

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Was wir jemals füreinander waren,
wir sind es noch immer.

Gebt mir den Namen,
den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt
und ändert euren Tonfall nicht.
Hüllt euch nicht in Mäntel
aus Schweigen und Kummer.

Lacht weiterhin,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Wenn ihr von mir sprecht,
tut es ohne Reue und ohne Traurigkeit.
Das Leben bedeutet all das,
was es bisher bedeutete.

Der Faden ist nicht durchscnitten.
Ist der Tod nicht ein
nebensächlicher Zwischenfall?

Weshalb sollte ich nicht mehr
in euren Gedanken sein?
Nur weil ihr mich gerade nicht sehen könnt?

Inmitten der Zeit und Dimensionen
warte ich auf euch...
Ganz in der Nähe,
auf der anderen Seite des Weges.

Alles ist gut.

 

Nachts bist du ein heller Stern,
scheinst so nah, bist doch so fern.

Doch am Tag wirst du ein Engel sein,
passt auf uns auf in deinem hellen Schein.

Deine Hand wirst du stehts auf uns legen,
wirst uns leiten auf all unseren Wegen.

Für uns ist dein Abschied schwer,
wir alle vermissen dich so sehr.

Doch vergessen werden wir dich nicht,
denn zu hell scheint in uns dein Licht.

Nur um eines bit ich dich,
vergesse nie: „Wir Lieben Dich“!!

Geschrieben von:
                    Michèle Jostmann

Eine von uns fehlt

Zu viele Tage ist es nun schon her, als Du sie antrats
Deine letzte Reise ohne Wiederkehr
Wir stehen an Deinem Grab und trauern
obwohl wir wissen Du bist nicht dort.

Uns ist nichts von Dir geblieben
als die Erinnerung an
Deine Augen
Dein Lächeln
Deine Hände
in unsern Herzen, die Dich lieben.

Deine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der uns lieb war ging.
Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung
an viele schöne Stunden, Tage und Jahre.


Obwohl wir wissen, dass Du die Sonne nicht mehr sehen,
den Regen nicht mehr spüren,
und den Wind nicht mehr fühlen kannst
wirst Du doch glücklich sein,

denn Du bist DAHEIM

(für unsere Freundin Gertraud)

Der Mensch geht,
aber er lässt uns seine Liebe,
seine Heiterkeit, seinen Ernst,
seine Weisheit, er lässt uns
seinen Geist zurück.
Mit diesem lebt er unter
den Seinigen weiter,
helfend und tröstend.

(A
ugust Lämmle)

Wir gingen zusammen im Sonnenschein,
wir gingen zusammen im Regen,
doch niemals ging einer von uns allein,
auf unseren Lebenswegen.

Unbekannter Verfasser

Und Gott wird abwischen alle Tränen
von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz
wird mehr sein;
denn das Ende ist vergangen.

(Offenbarung 21:4)

“Es stimmt, dass wir nicht schätzen, was wir haben, bis wir es verlieren.
Aber es stimmt auch, dass wir nicht wissen was wir vermissen,
bis wir ihm begegnen.”

Von Rico zum Andenken an Elisabeth Habeck
Im Dezember 2012

"Wir können dem Wind nicht gebieten,
 aber wir können unsere Segel neu setzen
 und die Richtung ändern.
 Tobias, segle hinaus auf's offene Meer,
 nichts kann dir geschehen,
 sind doch alle Meere von Gott."
 
"Kein Wort vermag Unsagbares zu sagen.
 Drum bleibe was ich trage ungesagt.
 Und dir zuliebe wollen wir nicht mehr klagen.
 Denn du, mein stoltzer Sohn hast nie geklagt."
 
Gabi Schaefer
 

Im Leben eines jeden Menschen hört sich die Erde für eine Sekunde auf zu drehen. Und wenn sie sich dann weiter dreht ist nichts mehr wie es einmal war.
Du fehlst!!

Für Papa Karli von Tanja

Die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleitet uns wie ein wärmender Sonnenstrahl.

Iris Scholten

 

Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang
erinnern wir uns an sie;

Beim Wehen des Windes und in der Kälte des Winters
erinnern wir uns an sie;

Beim Öffnen der Knospen und in der Wärme des Sommers
erinnern wir uns an sie;

Beim Rauschen der Blätter und in der Schönheit des Herbstes
erinnern wir uns an sie;

Zu Beginn des Jahres und wenn es zu Ende geht
erinnern wir uns an sie;

Wenn wir müde sind und Kraft brauchen
erinnern wir uns an sie;

Wenn wir verloren sind und krank in unserem Herzen
erinnern wir uns an sie;

Wenn wir Freude erleben, die wir so gern teilen würden
erinnern wir uns an sie;

So lange wir leben, werden sie auch leben,
denn sie sind nun ein Teil von uns,
wenn wir uns an sie erinnern.

(Jüdisches Gebetbuch)

 


Väter sterben nicht,
sie gleichen alten Bäumen!
In uns leben sie,
 und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Väter sterben nicht,
Väter leben fort auf ihre Weise!

(Unbekannter Verfasser)
 

Heute ist dein Geburtstag da,
Gedanken an dir sind ganz nah.
In Erinnerung an dich
wische ich mir Tränen aus meinem Gesicht.
Schweigend schau ich in mich hinein:
"Sollte wirklich alles so sein?"

C. Solisc
h

Was tun

Es vergeht kein Tag
ohne das ich nicht an
DICH denke
DICH vermisse

schaltet das Radio ein
höre Musik
die mich erinnert
die mit mir leidet

versuche
mich abzulenken
meine Gedanken
abzustreifen
wie einen Handschuh
den man nicht braucht

aber was tun
wenn es einen friert
 

(Heidi Maria Artinger)

Im Tal der Trauer
sah ich
nur schwarze Tauben

sie kamen
geflogen
am Tag der Stille

Sassen leise
auf meinen Schultern

hörten

wie ich sang
das Lied
WARUM
 

(Heidi Maria Artinger)

Du bist da
wo Blumen blühen
die Vögel singen
 
Du bist da
wo die Sonne wärmt
der Himmel weint

Du bist da
wo der Wind uns streichelt
und Worte
leise flüstert
Ich bin dir nah

(Heidi Maria Artinger)
 


Machtlos

Wir stehen
machtlos daneben

begreifen nicht
was geschah
und
die Träume der Zukunft
reisen mit unseren Tränen
wie ein endloser Fluss
in das Land der Liebe

(Heidi Maria Artinger)
 

Die Geschichte der Rose

Ich mag nicht mehr blühen,
sprach die Rose zum Wind.
Ich habe es nicht gerne, dass alle
an mir riechen,
meine Dornen brechen. Ich möchte gehen
mit jedem Blatt, wenn du lieber Wind
mir zeigst die Reise.

Der Wind lächelte zärtlich und meinte,
bleib noch eine Weile in der Sonne stehen,
höre das Singen der Vögel zum Abschied.
Dann wenn es Nacht wird, wecke
ich dich leise.

Als der Mond und die Sterne wie
Eiskristalle glitzerten kam der Wind und zeigte
der Rose die Kunst des Fliegens.
Sanft streute er jedes Blatt über weiches
grünes Moos.

Der Duft der Rose blieb noch lange.

(Heidi Maria Artinger)

Dankbarkeit

Es gibt Tage
da träumt man es wäre gestern.

Man sitzt in der Sonne an einem Bach
und
sieht und spürt es

Zufriedenheit
Liebe

Mücken tanzen
eine Libelle fliegt
als wäre sie vom Wind getragen.

Irgendwie ist die Luft anders
so frisch
so mit Leichtigkeit.

Dann sind sie da
plötzlich
ohne Vorwarnung,
die verlorenen Träume,
als hätte eine Stimme
deinen Namen gerufen.

Ich blicke in das Wasser
spüre wie es fließt
das Gestern das mich Heute noch trägt.
-----------------------------------------

....ansonsten geht es mir gut
....habe viele liebe Menschen um mich
....eine Familie die mich trägt
was will man mehr...

(
Heidi Maria Artinger)
 

Nachruf:
Die Zeit heilt nicht alle Wunden,
sie lehrt uns nur,
mit dem Unbegreiflichen zu leben.

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